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Wo man singt,
           da lass' Dich ruhig nieder ...

 
                             Das St.Töniser Heimatlied

 
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Am 21. November 1954 fand im Rahmen eines Heimatabends im Saal Wirichs die Uraufführung des
"St.Töniser Heimatliedes" statt. Vorgetragen vom "Gemischten Schülerchor" unter der Leitung von Lehrer Frohn
und den Chören MGV 1885, Pfarr-Cäcilien-Chor und GV-Sängerbund unter der Leitung von Werner Dreimann.



Tonsatz:  Helmut Jansen        -        Klaviersatz:  Edy Willems        -        Text:  Theo Mülders 

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- 1 -

Das Weberschiff, die volle Ähre,

der Heimat schöne Zeichen sind.
Wo Fleiß und Biedersinn noch gelten,
bin ich zu Haus, da war ich Kind.
Im Lande zwischen Maas und Rhein,
da klingen Jugendmelodein.
Geschenk aus Gottes güt'ger Hand,
bist Heimat Du - bist Heimat Du
  - der Väter Land.
- 2 -

Der Felder Kranz umschließt die Straßen
mit Gärten, Haus und grauem Turm.
Wo St. Antonius oft die Hände
gebreitet hielt im Kriegessturm.
Im Lande zwischen Maas und Rhein,
glüht abendlich noch roter Schein.
Geschenk aus Gottes güt'ger Hand,
bist Heimat Du - bist Heimat Du
  - der Väter Land.



- 3 -

Die Schmiede sandte ihre Funken
dereinst in's stille Straßenbild.
Und blanke Kannen an den Pumpen
hat Nachbars Hand so oft gefüllt.

Im Lande zwischen Maas und Rhein,
ein Plaudern noch im Abendschein.
Geschenk aus Gottes güt'ger Hand,
bist Heimat Du - bist Heimat Du
 
- der Väter Land.
- 4 -

Vom Wall ein Rest und eine Mühle
steh’n sinnend in der neuen Zeit.
Und Haus um Haus in neuem Stile,
so wandelt sich der Straßen Kleid.

Im Lande zwischen Maas und Rhein,
der Mensch wird alten Schlages sein.
Geschenk aus Gottes güt'ger Hand,
bleibst Heimat Du - bleibst Heimat Du
 
- der Väter Land.

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